Dirigent/in

Alfred Eschwé

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Wiederbeginn zum Tivoli-Geburtstag in Kopenhagen

Infolge einer Schenkung des Dänenkönigs Christian VIII. wurde 1843 ein Gelände am ehemaligen Stadtwall von Kopenhagen zu einem der ersten Vergnügungsparks der Welt umgestaltet und am 15. August als „Kjobenhavns Tivoli“ festlich eröffnet. Seitdem wird dieses Jubiläum an jedem 15. August wieder gefeiert. 2020 erinnert man allerdings nicht bloß an diesen Jahrestag, man feiert auch den musikalischen Wiederbeginn nach den Monaten des corona-bedingten Veranstaltungsverbots.

Mit einem schwungvollen Programm, das auch dänische Raritäten beinhaltet, gibt das Philharmonische Orchester Kopenhagen sein erstes Konzert nach dem Lock-Down. Der dänische Opernstar Bo Skovhus und die russische Sopranistin Yana Kleyn sind die Gesangssolisten und Alfred Eschwé übernimmt die fachkundige musikalische Leitung des an diesem Tag im Tivoli-Konzertsaal gleich zweimal gespielten Konzerts.

Auch für Alfred Eschwé ist es ein Wiederbeginn nach Monaten der Absenz von Bühne und Podium. Doch wer ihn kennt, der weiß, dass er auch in Zeiten des Lock-Downs nicht untätig bleiben konnte und deshalb mit seinem Wiener Volksopernorchester einen Donauwalzer@home ins Internet stellte.

Ein äußerst heikles Stück

Auch wenn Johann Strauß‘ Operette Der Zigeunerbaron musikalisch ein wahres Meisterwerk des Genres darstellt, machen Sujet und Handlung heute jede Produktion zu einem heiklen Unterfangen. Zu delikat sind die folkloristisch verbrämte Kriegstreiberei und speziell die Klischees des Zigeunerlebens, das man heute korrekterweise nicht mehr als solches bezeichnen darf. Trotzdem haben sich die Wiener Volksoper und Regisseur Peter Lund zu einer Neuproduktion des Werks entschlossen, die gewiss von Eigenständigkeit der Fassung und Aussage geprägt ist. Johann-Strauß-Experte Alfred Eschwé ist gewiss der ideale Maestro für diese Produktion. Alle wichtigen Standards aus dem Bühnenrepertoire des Walzerkönigs hat er in zahlreichen Aufführungen an seinem Wiener Stammhaus schon geleitet; an der Kölner Oper folgt im unmittelbaren Anschluss an die Wiener Premierenserie eine Wiederaufnahme der Fledermaus.

Die durchaus opernhaften Ansprüche an die Sänger der zentralen Partien im Zigeunerbaron rufen für die Produktion erste Kräfte der Volksoper auf den Plan, darunter Kristiane Kaiser in ihrem Rollendebüt als Saffi in dieser Produktion.

Premiere am 29. Februar 2020, gefolgt von Vorstellungen mit wechselnden Sängerbesetzungen bis Anfang April.
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Resümee der Presse:
„Großes Kompliment an Alfred Eschwé und das Orchester der Volksoper: Genau so schwungvoll muss man Strauß spielen.“ (MDA / Falter 04.03.2020)

Hinein in die neue Spielzeit mit Wagner

Neben Aufführungen des Standardrepertoires hält der Saisonbeginn an seinem Wiener Stammhaus für Alfred Eschwé auch eine besondere Herausforderung bereit: Erstmals in Wien tritt er für Wagner ans Pult und leitet die Aufführungsserie des Fliegenden Holländers. Erstmals in Wien, allerdings nicht erstmals in seiner Karriere, hat er dieses Werk doch bereits vor vielen Jahren in seinem ersten Festengagement dirigiert.

Wagners Fliegender Holländer wird in Wien in der vom Komponisten geforderten Balladenfassung, also durchlaufend und ohne Pause gespielt. Als Senta ist auch Kristiane Kaiser wieder mit dabei, in einer Partie also, die sie bereits im Rahmen der Premierenserie letzte Saison äußerst erfolgreich gesungen hat. Nahezu alle Partien sind doppelt besetzt. Alfred Eschwé allerdings leitet alle Vorstellungen der Serie; er tritt also am 22., 25., 28. September sowie 2., 8. und 12. Oktober 2019 ans Pult.

Weitere Details zur Aufführungsserie der Wiener Volksoper

Italienischer Saisonschluss

Im Anschluss an eine längere Traviata-Serie an der Wiener Volksoper im Juni leitet Alfred Eschwé zum Finale der Opernsaison noch eine Aufführungsserie von Tosca an der Oper Köln. Dort treffen sich Adina Aaron, José Cura und Samuel Youn für Puccinis Verismo-Thriller in einer durchaus anspruchsvollen Inszenierung im Statenhaus. Auf die Wiederaufnahme am 30. Juni folgen weitere Aufführungen am 2., 5., 11. und 14. Juli 2019.

Details zur Kölner Aufführungsserie

Maiklänge im Goldenen Saal

Nicht nur zu Neujahr erweist sich der Wiener Musikverein als perfekter Aufführungsort für die edlen Werke der Gebrüder Strauß! Das Wiener Johann Strauß Orchester hat seine eigenen Fixpunkte im jährlichen Konzertkalender und zu diesen zählt ein Frühlingskonzert im Goldenen Saal des Musikvereins, zu dem das Orchester unter der meisterlichen Leitung von Alfred Eschwé am 1. Mai 2019 im Matinée-Konzert um 11 Uhr einlädt.

Das Wiener Johann Strauß Orchester bezieht sich traditionell auf die zur Uraufführungszeit verbindliche Orchesterbesetzung und legt somit größten Wert auf eine authentische Wiedergabe. Ist die erste Programmhälfte zur Gänze dem schwärmerischen Oeuvre von Josef Strauß vorbehalten, so erklingen nach der Pause exklusiv Werke des Walzerkönigs Johann Strauß II. Dass der vielseitige Alfred Eschwé auch und speziell in diesem Genre die ideale Instanz am Pult darstellt, muss wohl nicht gesondert hervorgehoben werden.

Weitere Informationen zu diesem Konzert

Im Chambre séparée

Der traditionelle Opernball an der Wiener Staatsoper ist zumindest für dieses Jahr vorüber, jener an der Volksoper allerdings erst am 17. Februar zu erleben und danach sogar noch zehn Mal am gleichen Ort bis Ende März. Die Rede ist in diesem Fall von Richard Heubergers größtem Operettenerfolg mit dem Ohrwurm „Im Chambre-separée“. Die von Franz von Suppé, Johann Strauß und Carl Millöcker dominierte Goldene Ära der Wiener Operette erhielt mit Heubergers Der Opernball 1898 ein besonderes Glanzlicht.

Premieren von Gold-Operetten sind an der Wiener Volksoper meist in den fachkundigen Händen von Alfred Eschwé, auch wenn sein Repertoire weit darüber hinausreicht und eine nahezu konkurrenzlose Bandbreite aufweist. Im Fall des Opernballs ist ein Großmeister am Pult auch dringend von Nöten, findet sich das Orchester doch schon bei der berühmten Ouvertüre auf einem heiklen Prüfstand. Eschwé hat die Operette mit all ihren Walzern, Mazurken, Galoppen und Kottillons mit französischem Parfum und Esprit einstudiert, auch wenn der Originalschauplatz Paris in dieser Version in die Wiener Vorstadt transferiert wird.

Das Vokalensemble führt in der Premierenbesetzung Kristiane Kaiser als Angelika Wimmer (im Original Angèle Aubier) an, die auch am 23. Februar, 4., 7., 11. und 18. März 2018 zu erleben sein wird.

Ein Ausschnitt aus der Ouvertüre findet sich unter den Soundfiles dieser Homepage: Link

Weitere Details zur Neuproduktion an der Wiener Volksoper: Link

Im Feuerstrom der Reben

Zum Ausklang des alten und zum Auftakt des neuen Jahres verbreitet die Musik von Johann Strauß allerorten Champagnerlaune. Hochsaison also auch für den Strauß-Experten Alfred Eschwé! Unmittelbar nach seinem Debüt an der Kölner Oper im vergangenen Dezember leitete er an der heimatlichen Wiener Volksoper ein Weihnachtskonzert mit vielfältigem Programm, um dann die obligate Neujahrsserie der Konzerte des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich einzustudieren. Auch bei diesen liegt mit Operettenmelodien, Walzern, Polkas und Quadrillen ein Schwerpunkt auf dem Oeuvre des Walzerkönigs.

Im unmittelbaren Anschluss steht eine Fernreise an, bei der Alfred Eschwé wieder als Strauß-Botschafter unterwegs ist. Am New National Theatre von Tokio leitet er am 18. Januar 2018 die Wiederaufnahme jener Fledermaus-Produktion, mit der er dort schon bei der Premiere 2015 Furore machte. Mit von der Partie sind wieder mehrere mit dem Maestro über viele Jahre eng verbundene Solisten aus den Ensembles der Wiener Staats- und Volksoper.

Details zur Produktion des New National Theatre Tokyo link

Eine wirkliche Volksoper

Alexander Borodin hat an seiner - im wahrsten Sinn - Volksoper Jahrzehnte lang gearbeitet und sie doch nicht zu Ende gebracht. Es blieb sein einziges Werk für die Bühne und erst das Engagement von Komponistenkollegen nach Borodins Tod brachten seinen Fürst Igor auf die Bühne.

Die Wiener Volksoper besinnt sich ihrer eigentlichen Repertoireverpflichtung und unternimmt die Sisyphos-Leistung das gleichermaßen umfangreiche wie anspruchsvolle Werk in deutscher Übersetzung zu präsentieren. Jedes Theater, das sich einer solchen Herausforderung stellt, muss zuerst aus dem unerschöpflichen Material des Werks eine spielbare Fassung erstellen. Die kann man von Superprofi Alfred Eschwé ganz sicher erwarten.

Mit der Premiere der Borodin-Oper feiert Eschwé auch ein persönliches Jubiläum: Vor wenig mehr als 25 Jahren leitete er seine erste Opernpremiere an diesem Haus, zudem ebenfalls mit russische Repertoire: Tschaikowskijs Eugen Onegin in der Regie von Harry Kupfer.

Borodins Fürst Igor von Thomas Schulte-Michels inszeniert wird an der Volksoper bis Ende April gezeigt. Alfred Eschwé tritt bei der Premiere am 19. März sowie am 22. März, 4., 10., 13., 18., 20. und 24. April an das Pult. Die populären Polowetzer Tänze aus diesem Werk unter Alfred Eschwés Leitung finden sie auch unter seinen Audio-Clips unserer Homepage.

Wenn Champagnerkorken knallen

Neigt sich das Jahr dem Ende zu, dann klingt es aus den Probensälen sämtlicher Orchester entweder im eleganten Dreivierteltakt oder im spritzigen Galopp, in jedem Fall aber nach orchestraler Champagnerlaune. Alfred Eschwé, seines Zeichens anerkannt-erlesener Experte der brillanten Musik von Strauß & Co hat um den Jahreswechsel seine geschäftigste Zeit. So studiert er zum Ausklang 2015 und zum Auftakt 2016 auch wieder das Neujahrsprogramm des Tonkünstlerorchesters Niederösterreich ein, das dann im Wiener Musikverein, dem Festspielhaus St. Pölten und zahlreichen Städten Niederösterreichs gespielt wird. Für mehr als 10 dieser Konzerte tritt Alfred Eschwé dann selbst ans Pult.

Dass Maestro Eschwé diesmal zwischen goldener und silberner Musik von Suppé, Strauß und Lehár einen Programmschwerpunkt mit tänzerischer Musik aus Russland gesetzt hat, bezieht sich auf eine in wenigen Wochen anstehende Opernpremiere, die Eschwé 2016 leiten wird. Erstmals in seiner Karriere dirigiert er an der Wiener Volksoper Alexander Borodins großes Volksdrama Fürst Igor. Volkstänze der Polowetzer aus dieser Oper erklingen bereits in den Neujahrskonzerten der Tonkünstler, daneben aber auch Werke von Schostakowitsch und Rubinstein. Zur Einstimmung auf diesen Programmschwerpunkt finden Sie in den Audiofiles des Künstlers hier auf unserer Homepage einen furiosen Galopp von Chatschaturjan

Erstmals am Pult der Dresdner „Wunderharfe“

Für jeden Dirigenten ist der Ruf, zum ersten Mal die Sächsische Staatskapelle zu leiten, ein magischer Moment seiner Laufbahn. Richard Wagner hatte das Orchester, das mit über 450 Jahren Bestand zu den ältesten der Welt zählt, als die königliche „Wunderharfe“ bezeichnet. Alfred Eschwé widerfährt jetzt diese besondere Ehre mit deutschem Stammrepertoire und das zudem in einer Premiereneinstudierung.

Für Albert Lortzings komische Oper Der Wildschütz tritt Alfred Eschwé am 10. Oktober 2015 erstmals an das Pult der Semperoper. Er hatte mit diesem Werk bereits 2013 in Wien einen großen Premierenerfolg. Speziell weil die deutsche Spieloper im heutigen Opernbetrieb stiefmütterlich behandelt wird, bedarf es eines kenntnisreichen Kapellmeisters, um ein solches Werk zur Wirkung zu bringen. 

Alle Details zur Dresdner Premierenserie

Walzer und Galopp im Fernen Osten

Der Jahresbeginn ist Hochsaison für die Musik der Strauß-Familie ganz allgemein und für Die Fledermaus im Besonderen. Der Gipfelpunkt des mitteleuropäischen Unterhaltungstheaters wird weit über Europa hinaus aufgeführt.  Wenn sich das New National Theatre in Tokyo entschließt, die Operette aufzuführen, sichert es sich anerkannter Profis vom Donaustrand.
Alexandra Reinprecht (Rosalinde), Adrian Eröd (Eisenstein), Klemens Sander (Dr. Falke) und Boris Eder (Frosch) gelten als ausgewiesene Experten in diesem Genre. Und - last but not least - steuert Alfred Eschwé seinen enormen Elan und seine kenntnisreiche Interpretation vom Dirigentenpult bei. Kann er der Walzer, Polkas und Galopps des Walzerkönigs überdrüssig werden? Ganz sicher nicht! Die Musik des Walzerkönigs ist für ihn ein ewiger Jungbrunnen.

Vorstellungstermine der neuen Fledermaus in Tokio:  29. Januar, 1.*, 4.*, 6. und 8.* Februar 2015 (* Aufführungen nachmittags um 14 Uhr). Link

Alfred Eschwés Audio-Clips auf unserer Seite beinhalten gleichfalls Musik von Strauß, Millöcker und Suppé: Link

Wenn der Meister kommt

Alfred Eschwé gilt weltweit als einer der erlesensten Dirigenten für das Oeuvre des Wiener Walzerkönigs Johann Strauß. Wenn auch sein sonstiges Repertoire, das ihn regelmäßig an die europäischen Opernhäuser führt, äußerst vielfältig ist und Kompositionen unterschiedlicher Perioden und Stile einschließt, gilt Alfred Eschwé doch weltweit als ganz besonderer Meister der Strauß-Interpretation. So versicherte sich auch die Finnische Nationaloper in Helsinki seiner Mitwirkung, als man sich zu einer Neuproduktion des größten Operettenstandards überhaupt, der Fledermaus, entschloss. In der bewährten Zusammenarbeit mit Regisseur Marco Arturo Marelli entsteht somit in der finnischen Hauptstadt eine Fledermaus-Produktion, die auch mit populären Solisten wie Alexandra Reinprecht, Michael Kraus, Claudia Göbl und Alexandru Badea aufwarten kann. Am Freitag dem 28. November findet die Premiere der Produktion statt; Alfred Eschwé steht in Helsinki in der Folge auch am 4., 8., 10., 17. und 19. Dezember 2014 am Pult.

Die Donau - Musik entlang des blauen Stromes

Johann Strauß hat mit seinem Walzer "An der schönen, blauen Donau" eine Komposition höchster Popularität hinterlassen, der zentralen Lebensader Mitteleuropas ein klingendes Abbild und Österreich eine zweite Hymne beschert. Und doch ist der Walzer nur eines von vielen Musikstücken, die dem Donaustrom auf seinen fast 2900 Kilometern von seiner Quelle nahe dem deutschen Donaueschingen bis zur Mündung ins Schwarze Meer folgen.

Alfred Eschwé, auch in Köln beim WDR-Rundfunkorchester regelmäßiger Gast, hat ein ganzes Matinée-Programm erstellt, das den angeblich "blauen" Strom und die insgesamt zehn Staaten an seinen Ufern zum Klingen bringt. Selbstredend wird Alfred Eschwé sein eigenes Programm moderieren, so wie er das seit vielen Jahren weltweit im Rahmen von Konzerten der gehobenen Unterhaltungsmusik tut. Dass er auch ganz anders kann, beweist der Maestro immer wieder bei Operngastspielen vor allem an der Hamburgischen Staatsoper, der er seit mehr als 15 Jahren regelmäßig als Gastdirigent verbunden ist. Ein Profi an der Alster wie an der Donau!

Doch keinen Bock geschossen?

Lortzings meisterhafte Spieloper "Der Wildschütz", sozusagen eisernes Kernrepertoire der Volksoper, wird neu inszeniert und einstudiert.