Von Paris zurück nach Saarbrücken

Zu sagen, dass die Produktion von Le Postillon de Lonjumeau an der Pariser Opéra Comique ein Erfolg war, wäre - gelinde gesagt - eine Untertreibung.Tatsächlich war es ein Triumph, an dem die souveräne musikalische Leitung von Sébastien Rouland maßgeblichen Anteil hatte. Einige Auszüge aus Rezensionen:

„Hier ist ein Dirigent, der diese Musik nicht auf die leichte Schulter nimmt, weil sie angeblich „leicht“ wäre, sondern ihre klassische Abstammung betont und ihre harmonische Genauigkeit freilegt.“ (Le Figaro)

„Der animierten und fein ziselierten Leitung von Sébastien Rouland folgt das Orchester der Opéra de Rouen Normandie mit lebhafter Verve und Brillanz.“ (La Croix)

„Gleich einem martialischen Postillon leitet Sébastien Rouland wie im Fluge, und doch mit aller erforderlichen Lebendigkeit, Geschmeidigkeit und Selbstsicherheit den Choeur Accentus und das Orchester der Oper von Rouen.“ (Les Echos)

„Am Pult entlockt Sébastien Rouland dem Orchester der Oper von Rouen das Beste indem seine Zeichengebung die tausend Juwelen der Partitur herausarbeitet und in Fassung bringt.“ (Diapason)

Nachdem Sébastien Rouland geradezu eine Fülle an Kritikerlob zuteil wurde, ließen sich hier noch zahlreiche weitere Auszüge anschließen.

Ehe diese wunderbare Produktion im Dezember 2019 an der Oper von Rouen wiederaufgenommen wird, ist Sébastien Rouland jetzt zurück an seinem Saarländischen Staatstheater, wo er seine sechste und letzte Opernproduktion der laufenden Saison dirigiert: Faust von Charles Gounod.

Premiere am 31. Mai 2019.

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