Zerlina an der Pariser Oper

In den letzten Wochen glänzte Elsa Dreisig am Opernhaus Zürich mit einer überragenden Leistung bei ihrem Debüt in der so schwierigen wie anspruchsvollen Rolle der Manon (Massenet). Unter den zahlreichen guten Kritiken fand sich auch die folgende von außerordentlicher Begeisterung:

„Von einem Rollendebüt ist zu berichten, das man für einmal nicht bloß mit der üblichen Floskel als „gelungen" bezeichnen darf: Die Manon der noch nicht einmal 30 jährigen Elsa Dreisig war geradezu sensationell, überragend, souverän, zum Niederknien. Die stimmliche und musikalische Gestaltung von berückender Leichtigkeit, dynamisch ein riesiges Spektrum ausschöpfend, mit einem Timbre, das weder zu hell noch zu dunkel ist. Die Linienführung, die Intonation und die Intervallsprünge blitzsauber, die Phrasierung dank ihrer französisch-dänischen Wurzeln von stupender Natürlichkeit. Dazu kommt eine darstellerische Durchdringung des Charakters der jungen Frau Manon Lescaut, welche von immenser Reife und von einem berührenden Einfühlungsvermögen der Künstlerin Elas Dreisig zeugt.” (Kaspar Sannemann, Oper Aktuell, 07.04.2019).

Nun ist Elsa Dreisig als Zerlina in der Neuproduktion von Mozarts Don Giovanni an der Pariser Oper (im Palais Garnier) zu erleben. Am Pult steht Philippe Jordan. Regisseur ist Ivo van Hove. Premiere am 11. Juni 2019.

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